2019 – 20.07. bis 03.08.

20.07.2019

Wir erleben Oulu als eine sehr lebhafte und vielfältige Stadt, wo es Spaß macht, mit dabei zu sein. Ab Mittag beginnt das Leben auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Lokalen und Straßen und Parks im Zentrum. Wir sind mit unserer Yacht mittendrin…

Trotzdem ist heute Crewwechsel und die Vorbereitung der Yacht steht zunächst im Mittelpunkt des Geschehens. Am späten Nachmittag ist dann die neue Crew wieder komplett. Es folgen der Creweinkauf für die bevorstehende Segelwoche Richtung Norden, eine kurze erste Einweisung und dann sind wir wieder mitten drin und dabei, wenn in Oulu auf den Straßen gefeiert wird…

21.07.2019

Frühstück an Bord im Cockpit in einer Stadt, welche noch nicht erwacht ist. Wir genießen diese Stille und besorgen noch ein paar kleine Dinge, welche vergessen wurden. Es folgt die Sicherheitseinweisung.

Um 12.00 Uhr sind wir startklar und wollen ablegen. Weit kommen wir nicht weg von der Pier. Der Schlick des Hafens scheint uns fest zu halten, also geht die ganze Crew auf den Bug und schon nehmen wir langsam Fahrt auf. Das war’s dann aber schon. Im gut 3,0 m tiefen Fahrwasser passieren wir Oulu und den vorgelagerten Industriehafen und hoffen auf ein wenig Wind auf See. Wir werden enttäuscht und müssen unseren Kurs unter Motor fortsetzen. Stunden später folgt noch einmal der Versuch auf zu stoppen und den Wind einzufangen, jedoch ohne Erfolg. So sind wir heute letztendlich 25 Seemeilen unter Motor unterwegs, bevor wir unseren Zielhafen Iin Röyttä erreichen.

Ein Liegeplatz ist schnell gefunden. An der Muringboje mit dem Heck zu Pier wird es heute eine komfortable Nacht auf der alten Lotseninsel werden. Einige der Crews der Yachten, welche im Hafenliegen, kennen wir bereits und so sind wir schnell im Gespräch mit den anderen Seglern, plaudern über den Sommer in Finnland und Ziele für die kommenden Tage. Der Grill wird angeheizt und ein schöner Abend abseits der Partystadt von gestern nimmt seinen Lauf…

22.07.2019

Es liegt eine wunderbare Stille über den Hafen. Das Meer ist spiegelglatt. Eine leichte Brise lässt die Gastlandflagge ein wenig wehen und am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen. Der Morgen beginnt mit einem Bade im Meer.

Wir frühstücken auf dem Grillplatz und genießen den Moment.

Um 10.15 Uhr legen wir ab. Langsam tasten wir uns aus dem Hafen und tun es unseren Vorgängern gleich – wir setzen das Großsegel für den bevorstehenden Raumschotkurs.

Dazu wird der Genaker startklar gemacht und wir gehen auf Kurs. Es wird eine Segelmeile, bevor das bunte und leichte Segeltuch komplett einfällt. Also alles bergen und mit der Hilfe unserer ARAL-Fock weiterfahren. Wind ist für die nächsten Stunden nicht in Aussicht. Um 17.30 Uhr laufen wir in Kemi ein. Wir treffen alte Bekannte wieder, plaudern ein wenig und sind so langsam im Urlaubsmodus angekommen. Das SUP ist bereit und kurze Zeit später unterwegs, die Wassertemperatur erinnert hier im Moment an Hochsommer im Mittelmeer und die Lufttemperatur lässt schnell vergessen, dass wir hier über dem 65-sten Breitengrad sind…

23.07.2019

Der Vormittag gehört noch einmal der Stadt, dem Shoppen, Schwimmen oder nur Spazieren gehen. Ein Kurzbesuch beim Küstenbüro des Weihnachtsmannes, welches aus verständlichen Gründen zurzeit geschlossen ist, gehört natürlich auf jeden Fall zum Programm.

Um 12.10 Uhr legen wir ab. Gleich hinter der Mole setzen wir die Segel und gehen auf Kurs. Eine leichte Brise bringt uns gut voran und so sind wir entspannt durch das Schärenfahrwasser unterwegs. 15.45 Uhr passieren wir die finnisch-schwedische Grenze, Gastlandflaggenwechsel und der Hinweis, dass wir in Haparanda Hamn die Bordzeit wieder auf unsere MESZ umstellen werden. Die letzten fünf Seemeilen müssen wir leider Motoren, da der schwache Wind genau von vorne kommt.

Um 17.40 Uhr sind wir in Haparanda Hamn fest. Wir klaren auf, stoßen auf den heutigen Segeltag an und bereiten uns für den Besuch des berühmten Flaggraumes im hiesigen Motorbootclub vor.

Der diensthabende Hafenmeister begrüßt uns, wir erledigen die Formalitäten und tragen uns dann in das Gästebuch des Clubs ein. Es werden die notwendigen Fotos gemacht und wir fühlen uns wohl im kultigen Haparanda Hamn. Später heizen wir den Grill an und lassen den heutigen Tag am nördlichen Ende unserer Ostsee ausklingen…

24.07.2019

Ein sonniger Morgen begrüßt uns. Wir beginnen den Tag im Meer und frühstücken anschließend im Cockpit. Schnell noch ein Foto vom GPS-Gerät betreffs der Position von Haparanda Hamn und dann legen wir um 09.30 Uhr ab.

Es wird ein Motor- und Segeltörn Richtung Westen, wobei jedoch von den insgesamt 45 Seemeilen 32 Seemeilen auf dem Segelkonto stehen. Der Wind weht mit einer guten Brise aus südwestlicher Richtung. Wir genießen die Passage durch den Bottenvikens Skärgard.

Um 18.35 Uhr bergen wir die Segel vor Törehamn und sind kurz darauf an der nördlichsten Tonne unserer Ostsee. Wir legen an, machen die obligatorischen Fotos und erhalten dazu in der Rezeption des Campingplatzes die notwendige Urkunde. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit Segelfreunden aus Deutschland und Finnland und alles sieht nach einem schönen Abend am nördlichsten Punkt unserer Ostsee aus…

25.07.2019

Das Bad im Meer, das Frühstück im Cockpit, das letzte Foto aus dem Norden unserer Ostsee und wir sind wieder unterwegs. Abschied von Törehamn…

Die morgendliche Brise ist auf null Windstärken gesunken und so bleibt uns nichts weiter übrig, als mit Motor unseren Kurs abzufahren. Es heißt ab heute Südkurs, der Mittagssonne entgegen.

Irgendwann am Nachmittag ist noch ein wenig Wind, jedoch reicht es nicht, um bis Lulea durch zu segeln. Der Gasthafen ist gut gefüllt, für unsere Größe finden wir keinen Liegeplatz und so machen wir zunächst an der Kommunalkaje fest. Ein finnischer Segelfreund, welchen wir bereits von früheren Häfen kennen, bietet sich an, seinen Liegeplatz für uns zu räumen und zu verholen. Gerne nehmen wir sein Angebot an und helfen ihm natürlich auch beim verholen. Natürlich bedanken wir uns auch noch auf angemessene Weise.

Jetzt sind wir fest. Die Gegebenheiten werden erkundet, der Einkauf erledigt, ein Saunabesuch und ein gutes Abendessen folgen. Anschließend gibt es den obligatorischen Landeinfall, um ein wenig mehr über diese Stadt und die Menschen welche hier leben, zu erfahren…

26.07.2019

Ein sonniger Morgen begrüßt uns und begleitet unser Frühstück. Anschließend folgt der Wettercheck für die kommenden Tage und daraus resultierend die Routenbesprechung. Da wir nicht zwingend in Skelleftehamn sein müssen, weil dort kein Crewwechsel stattfindet, entscheiden wir uns für einen langen Törn nach Süden Richtung Ratan. Hintergrund ist vor allem die bevorstehende Wetteränderung. Der Wind soll in den kommenden Tagen auf Nordost drehen, was grundsätzlich gut für uns ist, jedoch auch mit Starkwindphasen, welche dann auf einen Hafentag hinauslaufen. Wir checken noch einmal die Vorräte und legen um 11.00 Uhr ab.

Ein letzter Blick auf Lulea und danach gehen wir auf Kurs. Der Südwind fordert zunächst unsere Aralfock ein, jedoch können wir 11 Seemeilen später im freien Gewässer Groß und Genua setzen und auf einen langen Kreuzkurs gehen. Die Sonne scheint, es ist warm und der Wind weht mit drei bis vier Windstärken. Das soll auch so bleiben, so die Meteorologen. Zum Abendessen wird unterwegs gekocht und der milde Abend weilt mehr zum Verweilen im Cockpit ein, als in der Freiwache eine Mütze Schlaf zu nehmen.

Es folgt ein schöner Sonnenuntergang und eine entspannte Segelfahrt durch die helle Nacht.

Um Mitternacht lautet unsere Position 64°53,6‘ N 021°44,0‘ E und wir haben 71 Seemeilen zurückgelegt…

27.07.2019

Da wir in Küstennähe bleiben, können wir unterwegs mit unserem Handy noch einmal die Wetterlage checken und sehen, das die für heute angekündigte Schwachwindlage sich auf den späten Nachmittag verlagert, so dass wir weiterhin mit dem dreier Südsüdwest hoch am Wind weitersegeln können. Um 03.11 Uhr ist Sonnenaufgang. Fast die ganze Crew ist an Deck und schaut sich das kleine, sich täglich wiederholende Spektakel an. Der Wachzyklus funktioniert reibungslos und so segeln wir weiter Richtung Süden, wenden ab und zu einmal und genießen den Moment des Unterwegssein…

Um 17.00 Uhr bergen wir vor der Insel Rataskår die Segel und sind die letzten Meilen unter Motor unterwegs. Um 17.45 Uhr sind wir in Ratan fest. Die heutige Etappe beinhaltet noch einmal 84,5 Seemeilen, so dass wir insgesamt 155,5 Seemeilen unterwegs waren, davon 140 Seemeilen unter Segeln.

 Es gefällt uns hier und wir schauen mal was der Abend noch so für uns bereithält…

28.07.2019

Hafentag in Ratan

Der schwedische Wetterdienst hat eine Windwarnung herausgegeben. Wir haben Zeit und beschließen einen Hafentag einzulegen. Ratan ist das auf jeden Fall wert und hat für jeden von uns etwas parat…

29.07.2019

Der gestrige Blick auf das Wetter hat uns ein frühes Aufstehen beschert. Um 05.00 Uhr gibt es Frühstück und eine Stunde später sind wir unterwegs.

Der Wind weht lau und so geht es zunächst unter Motor Richtung Süden. Zwei Stunden später wird die Fock gesetzt und innerhalb kürzester Zeit weht der Wind mit Stärke 5 aus Nordost. Kontinuierlich nimmt der Wind zu. Dem Wind folgen die Wellen. Als wir um 10.00 Uhr in Rauschefahrt und mit bereits guter Welle bei 30 Knoten Böen unterwegs sind, entscheiden wir uns, nach Umea abzulaufen. Um 11.45 Uhr sind wir in Patholmsviken, dem örtlichen Bootsclub vor Umea fest.

Selbst in der geschützten Bucht sind der Starkwind und die Böen zu spüren. Da der Gaststeg überschaubar gefüllt ist, nehmen wir uns 2 Muringbojen, damit wir sicher am Steg liegen. Ein früher Anleger folgt. Dann werden die Gegebenheiten erkundet und unser Hafenzoll gezahlt.

Während ein Teil der Crew einen Einkaufsbummel zum hiesigen Supermarkt macht, holt ein anderer Teil den restlichen Schlaf der doch kurzen, vergangenen Nacht nach. Am Spätnachmittag lockt dann die Sauna zu einem Besuch und zum Abendessen checken wir noch einmal das Wetter für die morgige Etappe…

30.07.2019

Für die Nacht war böiges und regnerisches Wetter angesagt. Es kam auch, war jedoch am Morgen durchgezogen. Am Horizont auf See war das dunkle Wolkenband noch zu sehen, jedoch über Land  lockert sich die Wolkendecke bereits auf. Der Wind hat auf Nord gedreht, kommt also ablandig und weht noch recht kräftig.

Wir frühstücken um 08.00 Uhr und machen uns anschließend klar zum Ablegen.

Um 09.30 Uhr legen wir ab. 10 Minuten später ist die Fock gesetzt und wir sind auf Kurs. Durch die Schärenwelt segeln wir Richtung Süden und als wir den freien Seeraum erreichen, haben wir erneut 6 Windstärken mit kräftigen Böen. Wir müssen jedoch nicht weiter hinaus, wo eine aufgewühlte See am Horizont zu sehen ist. Südwärts und weiterhin unter Land segeln wir bis zu den Inseln von Norrbyskär. Wir passieren das schmale Tonnenpaar im östlichen Riff vor den Inseln und bergen erst vor der Pier des Anlegers unsere Fock. Die Pier hält einen Längsseitsliegeplatz für uns parat. Nur ein kleines Sprungbrett für die Badelustigen ragt ein wenig über die Pierkante hinaus und muss beim Anlegen berücksichtigt werden. Mit Hilfe schwedischer Wassersportler bleiben das Sprungbrett und unser Schiff heil und wir sind fest.

Norrbyskär ist ein lebendiges Museum mit viel Kultur und Rückblick auf schwedische Geschichte und Wirtschaft. Ein altes Sägewerk sowie ein großer Hafen für die Verschiffung von Holz haben diese Insel geprägt. Spuren davon sind heute noch überall zu sehen, bis hin zu den alten Schiffsrümpfen, welcher hier in kleinen Buchten liegen und erahnen lassen, was in den vielen Anschauungstafeln erzählt wird.

Wir bleiben und werden also die Insel erkunden…

31.08.2019

Die Morgenroutine nimmt ihren Lauf, das Wetter ist sonnig mit einigen Wolken am Himmel, jedoch ist die Temperatur nicht gerade sommerlich. Wir haben 13° am Morgen.

Wir frühstücken um 08.00 Uhr unter Deck und müssen uns dem Thema stellen – verloren gegangenes Handy. Suche bringt keinen Erfolg und dann kommt die Idee eines Tauchers, welchen es vielleicht auf der Insel gibt. Ein Taucher wird gefunden, das Handy auch (und es geht noch…) und so sind wir um 10.00 Uhr unterwegs, weiter Richtung Süden. Unser Ziel sind heute die Inseln der Hoga Kusten, wenn das Wetter mitspielt.

Ein eigenartiger Himmel erwartet uns nach dem Auslaufen mit Blick auf die See. Wir haben vorsorglich das Großsegel im 2. Reff und dazu unserer ganze Fock. Mit guten 7 – 8 Knoten rauschen wir aus der Inselwelt von Norrbyskär Richtung See. Dort erwartet uns bereits eine gute Welle und so sind wir mit Raumschotkurs unterwegs Richtung Südwesten zu unserem Reiseziel.

Das beeindruckende Wolkenband bleibt zurück und entzieht sich im Laufe des Tages unserer Sicht. Der Wind bleibt uns fast den ganzen Tag treu.

Erst fünf Seemeilen vor Ulvön ist die alte Dünung so stark und der Wind so schwach geworden, dass wir die Segel bergen und den Motor starten. Wir wollen ja noch ankommen. Es ist 18.45 Uhr, als wir fest sind. Überraschender Weise ist Ulvöhamn erstaunlich leer. Wir fragen nach und bekommen als Antwort, dass das Wetter derzeit nicht das Beste ist…

Wirr freuen uns über den komfortablen Liegeplatz, genießen das Abendessen im Cockpit und sind inmitten der Hoga Kusten auf Norra Ulvön in Ulvönhamn…

01.08.2019

Der sonnige Vormittag gehört noch einmal dem beschaulichen Ort.

Um 11.00 Uhr legen wir ab. Heute ist nur eine kurze Etappe geplant. Wir wollen den Wind ausnutzen und segeln. So lautet unser heutiges Tagesziel Docksta am Fuße des Skuleberget, der höchsten Erhebung der Hoga Kusten.

Das mit dem Segeln klappt und erst kurz vor unserem Tagesziel müssen wir in der aufkommenden Flaute den Motor um Unterstützung bitten. Wir werden bereits an Pier erwartet. Um 15.15 Uhr sind wir fest.

Wir werden herzlich begrüßt und sogleich in die Besonderheiten der Gegend und die Sehenswürdigkeiten eingewiesen. Unser Plan steht jedoch bereits, wir wollen den verbleibenden Nachmittag nutzen, auf den Skuleberget zu steigen und die Natur der Hoga Kusten und die dortige geniale Aussicht zu genießen. Das Wetter spielt mit und ist nicht übermäßig heiß, so dass wir zwei Stunden später auf dem Gipfel sind. Leider ist das Berglokal bereits geschlossen, aber die Aussicht und die Landschaft entschädigt für die eine oder andere Strapaze des schwedischen Wanderweges…

Gegen 20.00 Uhr sind wir wieder an Bord. Schnell wird ein einfaches, jedoch leckeres Abendessen bereitet, das kühle Bier schmeckt und alle sind sich einig, dieser Ausflug hat sich gelohnt…

02.08.2019

Wir werden durch trommelnde Geräusche auf dem Deck geweckt, es beginnt zu regnen. Schnell werden die zu trocknenden Handtücher gerettet und noch einmal umdrehen. Um 08.00 Uhr gibt es Frühstück.

Der Wind kommt aus der richtigen Richtung und so können wir gleich nach dem Ablegen die Segel setzen und auf Kurs gehen. Es wird ein unspektakulärer Segeltörn durch die wunderschöne Landschaft der Hoga Kusten. Das Wetter wird auch besser. Es hat seit dem Frühstück nicht mehr geregnet und die Sonne hat ihren Anspruch auf diesen Tag durchgesetzt. Erst am Nachmittag kommen wieder ein Paar Wolken, jedoch hält sich die Sonne tapfer. Um 17.00 Uhr laufen in Harnösand ein. Die Tankstelle finden wir sofort, tanken voll und fahren danach zu unserem Liegeplatz direkt vor dem First Hotel Harnösand.

Wir machen fest an der Muringboje, genießen unseren Anleger, besprechen den restlichen Tagesablauf und bereiten uns auf unseren letzten gemeinsamen Abend vor…

03.08.2019

Heute ist wieder Crewwechsel. Noch ein gutes Frühstück und dann heißt es zunächst Abschied nehmen nach 14 Tagen Segeln im Norden unserer Ostsee. Es folgt das umfangreiche Aufklaren und Checken der Yacht und das Klarmachen für den nächsten Törnabschnitt.

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